Weniger Text, mehr Erlebnis: Mit Story- und Scrollytelling Emotionen vermitteln

Sichtbarkeit der Marke durch emotionalisierter und multimedialer Content. Schaffen Sie ein (Marken-)Erlebnis durch digitale Storytelling und wappnen sich für die Kunden von morgen.
War es vor einigen Jahren für ein Unternehmen noch ausreichend, überhaupt über eine Webseite zu verfügen, sind die Mindestanforderungen heute deutlich gestiegen. Das betrifft nicht nur die Präsenz in den sozialen Medien, sondern auch die Aufmachung der digitalen Außendarstellung und die Aufbereitung der dortigen Informationen.

Mit welchem Konzept vermarkte ich online meine Marke oder ein neues Produkt? Diese elementare Frage beschäftigt seit jeher jedes seriöse Unternehmen. Kleider machen eben Leute. Dieser Grundsatz lässt sich auf fast alle Ebenen des Lebens übertragen. Ein Trend, der sich inzwischen etabliert hat und daher vielen ein Begriff ist, ist Storytelling.

Die Erzählmethode verfolgt das Ziel, den vermarkteten Gegenstand in eine möglichst emotionale Geschichte einzubetten. Das geht nicht mehr nur durch die plumpe Aneinanderreihung von Sätzen und Zahlen. Der Kunde will begeistert werden, und dafür sollten die multimedialen Möglichkeiten der heutigen Zeit genutzt werden. Es kommen also vermehrt Bilder, Grafiken und Videos zum Einsatz. Zu beachten ist aber, dass diese zum vermarkteten Produkt passen sollten.

Ein hervorragendes Feld, um auf diese unter anderem aus der Literatur und dem Journalismus bekannte Methode zurückzugreifen, ist übrigens die Unternehmensgeschichte. Welche Aspekte es beim Storytelling noch zu berücksichtigen gilt, hat das Deutsche Institut für Marketing in Form einer Checkliste erarbeitet.
Evolution: Vom Story- zum Scrollytelling

Storytelling ist vielen ein Begriff, … aber Scrollytelling? Hierbei handelt es sich keineswegs um einen neuen Ansatz, doch die Mischung aus Story- und Scrollytelling vervielfacht die Möglichkeiten für Unternehmen, sich, ihre Marke und ihre Botschaften punktgenau zu platzieren.

Woher kommt der Ausdruck? Es handelt sich „um ein Kunstwort, das sich aus den Worten „Storytelling“ und „(to) scroll“ zusammensetzt“, heißt es in einer Definiton. Dieses englische Verb hat längst Eingang in die deutsche Sprache gefunden. Beim Scrollen „rollt“ man den Text am PC, Laptop, Smartphone oder Tablet nach unten oder oben – eben runter- oder hochscrollen. Das Scrollytelling wird vorzugsweise als ein Onepager eingesetzt. Hier handelt es sich um eine einzelne Webseite, die in der Regel keine weiteren Unterseiten anbietet. Aus diesem Grund kann die Geschichte mittels multimedialer Elemente am Stück und im Fluss von oben nach oben erzählt werden.

Der Unterschied zum Storytelling besteht darin, dass beim Scrollytelling nahezu alles gleich bleibt, jedoch das technische Element des Scrollens hinzukommt. In der Regel wird auch mit deutlich weniger Text gearbeitet. Medienseiten nutzen Scrollytelling gerne, wenn ein Artikel im Reportagen-Stil geschrieben wurde. Der Leser wird dann in die Geschichte hineingezogen, es bewirkt ein anderes Erlebnis.

Um das (Marken-)Erlebnis und ihre Wahrnehmung geht es auch den allermeisten Unternehmen, die auf diesen Ansatz setzen. Es gilt, den Kunden emotional zu berühren, ihn zu faszinieren − Informationen und Form bilden dabei eine sich sinnvoll ergänzende Symbiose.

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Was ist besser?

Da es zwischen Story- und Scrollytelling abgesehen vom technischen Aspekt des Scrollens keinen maßgeblichen Unterschied gibt, erübrigt sich die Antwort auf diese Frage. Aus finanzieller Hinsicht ist Scrollytelling häufig die kostspieligere Variante. Gut gemacht ist es aber in jedem Fall eine lohnende Investition.

https://storyform.co/
https://storify.com/
https://pageflow.io/
https://www.storylinecreator.com/
https://www.keeeb.com/collections/